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Google Hangouts-Videoanrufe auch für Personen ohne Google-Konten möglich

Es ist kein Geheimnis, dass jedes Unternehmen in der Mobilbranche und im Internet möchte, dass Sie Mitglied werden, um Zugang zu seinen Diensten zu haben. Die meisten Websites weigern sich, Sie ohne Mitgliedschaft an ihren Diensten teilhaben zu lassen, und sie tun dies, um Sie in das Angebot hineinzuziehen, das sie gerade anbieten. Das Gleiche gilt für Google und Google Hangouts. Der Suchmaschinengigant hat seinen eigenen Videochatdienst so eingerichtet, dass er ausschließlich Hangouts-Mitgliedern zur Verfügung steht, so dass die Nutzer gezwungen sind, dem Dienst beizutreten, wenn sie mit Freunden, Familienangehörigen und Kollegen chatten möchten.

Nun, jetzt gibt es eine interessante Wendung der Ereignisse. Google erlaubt nun auch Nicht-Google-Hangouts-Nutzern den Zugang zu diesem Dienst. Diese neue Funktion funktioniert folgendermaßen: Personen, die nicht zu Google Hangouts gehören, erhalten einen Link und müssen ihren Namen angeben, um am Chat teilnehmen zu können. Sobald sie dies getan haben, wird das Google Hangouts-Mitglied die Anfrage genehmigen und der Nicht-Google-Nutzer wird mit dem Google Hangouts-Chat verbunden.

Die Entscheidung von Google, Nicht-Google-Nutzern den Zugang zu Google Hangouts zu ermöglichen, zeigt die Dezentralisierung, die jetzt mit den Diensten des Suchmaschinenriesen stattfindet. Google hat die Regeln für sein soziales Netzwerk Google+ gelockert, indem es den Nutzern erlaubt, Pseudonyme, Spitznamen oder Aliasnamen anzugeben, um ihre Identität online zu verbergen. Google Fotos wurde dezentralisiert, so dass Nutzer die App unabhängig von Google+ nutzen können - und ohne Google+-Konto Zugriff auf Googles unbegrenzten Cloud-Speicher für Fotos haben. Die Dezentralisierung von Google Hangouts ist ein weiterer Schritt des Unternehmens, um die Akzeptanz seiner Dienste bei Nutzern zu erhöhen, die den Google-Diensten nicht beitreten möchten, aber bereit sind, sie ohne ein Konto auszuprobieren.

Google hat diese Woche auch einige Änderungen an Google+ vorgenommen, in der Hoffnung, das "Geisterstadt"-Sozialnetzwerk wiederzubeleben und mehr Nutzer in die Schar zu bringen. Diese neuen dezentralisierenden Änderungen sind nicht das, was das Unternehmen ursprünglich wollte; die langfristige Betonung von Beitritt und Mitgliedschaft, um Zugang zu Diensten zu erhalten, ist das, was der Suchmaschinenriese plante. Da leider nur wenige Nutzer den hohen Zugangsanforderungen von Google nachgeben, sieht sich Mountain View nun gezwungen, mit Nutzern zu verhandeln, die nicht Mitglied sind und keine Formulare ausfüllen und sich für Dienste anmelden wollen, die sie langfristig nicht nutzen oder interessieren. Bereiten Sie sich also darauf vor, Ihre nicht-google-liebenden Freunde einzuladen, mit Ihnen über Google Hangouts zu chatten. Vielleicht lassen sie sich von der neuen Nachfrage-Rücknahme überzeugen.

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